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Im Steinbruch erhielten die Straßenbauer (BST15) ihre Abschlusszeugnisse

Zum wiederholten Male besuchte an ihrem letzten Schultag die Abschlussklasse der Straßenbauer den Steinbruch und das Asphaltmischwerk der Fa. Robert Schulte in Drolshagen-Neuenhaus.

Dipl.-Ing. Thomas Schulte, geschäftsführender Mitinhaber des Unternehmens, erläuterte zusammen mit dem Mitarbeiter Guido Bunsen den Abbau und die Aufbereitung der Grauwale. Der Muldenkipper, mit dem einige Azubis auch mitfahren durften, erweckte das besondere Interesse. So verbraucht er "nur" etwa 30 Liter Diesel in der Stunde bei 800 PS bei einer Zuladung von etwa 60 Tonnen.

Insgesamt werden im Steinbruch jährlich etwa 400000 Tonnen Material aus dem Fels gesprengt. Dennoch ist in Deutschland ein Mangel an Bau-Rohstoffen zu verzeichnen, so Thomas Schulte. Er beklagt gleichzeitig die langen Genehmigungsverfahren für eine Erweiterung des Steinbruchs, der noch eine Abbau-Perspektive für ca. 25 weitere Jahre hat.

Das Schotterwerk und auch das Asphaltmischwerk wurden ebenfalls erläutert und vorgestellt. Die Schüler inspizierten diese mit großem Interesse.
Im Baulabor wurden die ständige Überwachung der Qualität durch regelmäßige eigene Überprüfungen z.B. der Sieblinie und des Größtkorns dargestellt und deren Bedeutung durch Beispiele aus der Praxis besonders anschaulich unterstrichen.

"Durch diesen Besuch im Steinbruch wurde deutlich, wie wichtig und anschaulich es ist Theorie und Praxis miteinander zu verbinden", so Fachlehrer Brinkmann. Ein besonderer Dank ging an Thomas Schulte, der auf alle Fragen der Schüler sehr kompetent antwortete.

Alle Schüler erreichten ihren Berufsschulabschluss und so konnten sie am Ende dieses gelungenen Vormittages aus der Hand des Klassenlehrers ihre Berufsschulabschlusszeugnisse entgegennehmen, die sie auf der Treppe zum Silo stolz präsentierten.

 

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